UFC-Pilot für Basel

Heute beim lesen der BZ Basel konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die Grüne Partei Basel will doch wirklich ein Pilotquartier für die Unterflurcontainer. Soweit so gut möchte man denken. Fakt ist das eben jene Partei den besagten Grossratsbeschluss, den sie selber im nachhinein als Fehler wertet, geschlossen angenommen hat, sich jetzt die Kompetenz nimmt über etwas einen Vorstoss einzureichen zu dem sie keinen fachlichen Bezug hat.

Zur Erinnerung; es benötigte 15 Minuten von mir um den Beschluss zu lesen und die Konsequenzen abzuschätzen. Ich, der nicht studiert hat, der keinen Master oder Dr. von irgendwas hat, habe den Text richtig interpretiert und meine Partei über meine Bedenken diesbezüglich informiert.

Das was danach kam wissen wir; Referendum geschafft, Regierung auf unserer Seite und intern ein sehr konstruktives Gespräch mit RR Wessels und dem Leiter vom Tiefbauamt.

Die Vision des Tiefbauamts ist eine positive, die Umsetzung jedoch ein Gezwänge.
In der Stadt wird gebaut, Basel wächst und wird grösser. Viele neue Siedlungsgebiete werden erschlossen; neue Erlenmatt-Überbauung, die Schorenstadt und noch viele mehr.
Das was die Grünen nicht wissen ist, dass bei all den neuen Überbauungen auch Platz für ein UFC-System mitgeplant ist. Genau so wie es Sinn macht; auf einer kleinen Fläche die meisten „Kunden“ zu haben und die Abfuhr zu entlassten. Also im Prinzip ist es ja schon ein „Pilotprojekt“, aber vorerst ohne den Zwang zu haben.

Um das was es wirklich geht ist die Rechtsgrundlage. Heute muss niemand seinen Müll in die bestehenden UFC bringen, die Stadt ist verpflichtet ihn zu holen, egal wo er ist.
Diesbezüglich genügt eine Änderung in der Verordnung, die eine Benützungspflicht der Unterflurcontainern vorsieht. Das will heissen, dort wo sie eingerichtet sind müssen sie darin entsorgt werden und die normale Abfuhr entfällt im besagten Gebiet. Macht Sinn, oder ?

Nur flächendeckend hat dabei nichts verloren. Die UFC sind bei allen Städten und Gemeinden die sie haben als Ergänzung und Entlastung zum bestehendem System gedacht. In Chur das ca. 30’000 Einwohnet hat gibt es auch 20 Jahre nach der Einführung der Moloken (wie der UFC dort heisst) immernoch die bekannte Abfuhr.

Ich und ein Mitbewohner unserer Wohngenossenschaft würden es sehr begrüssen, wenn wir einen davon bekommen. Schon alleine weil dann die Fahrzeuge nicht mehr das „U“ fahren müssten und ne Zeitersparniss von ca. 15 Minuten haben.

Den ein Umstellen auf den UFC benötigt auch zwingend neue Fahrzeuge, die dieser Aufgabe gewachsen sind.

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